Viele Dinge, die mich bei meinem Eintreffen faszinierten, nehme ich inzwischen schon als selbstverständlich hin bzw. nehme ich nicht mehr als faszinierend wahr. Dazu kommt, dass ich nach einem Jahr nicht mehr weiss, wie manche Dinge in Deutschland aussehen. Es ist also etwas unklug solch einen Artikel erst 1 Jahr nach der Ankunft zu verfassen. Doch ich gebe mein Bestes um euch einen kleinen Eindruck von Kanada / Vancouver zu verschaffen.
Natürlich kann ich nicht wirklich von Kanada sprechen, sondern nur von Vancouver, da Vancouver und Umgebung das Einzige ist, was ich bereist habe. Manche Dinge lassen sich aber doch verallgemeinern. Also was macht denn nun Vancouver zu Vancouver?
Da wäre zunächst mal das Strassensystem. Strassen, wie wir sie aus Deutschland kennen gibt es nicht. Nord nach Süd und West nach Ost. So einfach ist das hier. Und wenn man von einer Kreuzung zur anderen läuft, spricht man von einem Block. Dann sind die Häuser hier aus Holz gebaut, macht ja auch Sinn, da es diesen Rohstoff in Kanada wie Sand am Meer gibt. Alle größeren Häuser haben Feuerleitern, wie man sie aus dem TV kennt.
Komme ich zur Fortbewegung. Die Autos sind hier doppelt so groß wie in Deutschland. Da Vancouver am Wasser liegt, sind Fähren (Seabus) ganz selbstverständliche Fortbewegungsmittel, sowie Wasserflugzeuge. Eine U- oder S-Bahn haben wir nicht, dafür eine Hochbahn. Auch die Ampeln sehen etwas anders aus. Sie hängen an dicken Seilen, zusammen mit den Strassenschildern, über der Strasse.
Ab und zu sieht man die RCMP (Royal Canadian Mounted Police) auf Pferden durch die Stadt galoppieren. Die gelbe Jacke ist übrigens die normale Arbeitskleidung. Die rote Uniform wie wir sie kennen, wird nur zu besonderen Anlässen getragen, wie beispielsweise zu einer Musikparade.
Was wäre Amerika ohne Hot Dogs?? Yep auch hier stehen an jeder Ecke Hot Dog Stände. Und was wäre Amerika ohne seinen Coffee to go?? Starbucks, Blenz Cafe und Tim Hortons (da hab ich gearbeitet) gibt es haufenweise. Unten könnt ihr ein Foto sehen von einer Kreuzung, wo sich 2 Starbucks Cafes befinden.
Ich will noch kurz auf die Kanadier selbst eingehen. Kanadier sind die Ruhe selbst. Pünktlichkeit wird nicht so ernst genommen (ja hier fühlte ich mich dann gleich wohl) und Stress ist ein Wort, welches viele für einen Aberglauben halten. Was mir hier extrem aufgefallen ist, dass die Leute kein Problem damit haben 30-60 min an einem Restaurant anzustehen um einen Tisch zu bekommen. Was ist das denn?? Da gehe ich einfach zum nächsten. Den Kanadiern ist das egal. Die stellen sich morgens vor der Arbeit auch 15 min an um einen Kaffee zu kaufen. Ja das find ich wirklich ungewöhnlich.
Das letzte Bild ist übrigens eines meiner Lieblingsschilder. Da muss ich ja nichts weiter zu sagen oder???
Viel Spass mit den Bildern.
- Vancouver, das Herz von Kanada
- Strassenkarte von Downtown
- Hastings St
- oft hat man nur diesen Ausblick
- Einkaufsstrasse
- Einkaufsstrasse
- Wohnhaus in Whistler
- Wohnhaus in Whistler
- Wohnviertel
- Mietwohnungen in Kits
- Wohnhäuser in Nord Vancouver
- so sieht es hinter den Häusern aus (Parkplatz, Mülltonnen, etc.)
- Feuerleitern
- Stromkabel ziehen sich durch die ganze Stadt
- Autos
- Waterfront Station (hier geht die Fähre nach Nord Van ab)
- das ist einer der kleinen Wasserbusse
- Wasserflugzeug
- Tankstelle für Wasserflugzeuge
- Hochbahn
- Schulbus
- Ampel und Strassenschild
- die RCMP
- Hot Dog Stand
- Kreuzung (li und re sind Starbucks vorhanden)
- links ein Stadtmülleimer, daneben Zeitungscontainer (meistens gratis Zeitung)
- mein Lieblingsschild



