Museum of Anthropology

Ja genau da war ich heute. Das Museum liegt im UBC, University of British Columbia. UBC ist ein riesen Gelände und auch westlichster Punkt Vancouvers. Das Museum soll Kanadas beste Sammlung mit Artefakten der Ureinwohner der Norwestküste zeigen. Hauptsächlich sind hier Totempfähle vor zu finden, sehr beindruckend. Aber seht selbst.

Queen Elizabeth Park und Bloedel Conservatory

Heute habe ich mir mal mein Bike geschnappt und bin in den Queen Elizabeth Park, etwas südlicher von Vancouver, gefahren. Von dort aus hat man einen super Ausblick auf VanCity. Es waren zwar nur um die 17km zu fahren, aber die hatten es in sich, denn auf dem Hinweg ging es nur Bergauf und das war nicht lustig, überhaupt nicht. Am Ende hatte es sich aber gelohnt, zurück hieß es dann sowieso schuß nach vorn.
Zum Park, hier sind zwei schöne Blumengärten und ein Rosengarten angelegt. Auch ist hier eine bekannte Skulptur von Henry Moore vor zu finden, falls den jemand kennen sollte.
Was mir aber noch viel besser gefiel, war das Bloedel Floral Conservatory, ein Gewächshaus mit unendlich vielen tropischen Pflanzen und Vöglen. Bloedel, Prentice hieß übrigens ein großzügiger Spender und somit wurde das Ganze nach ihm benannt.
Dieser Schauplatz diente auch schon einer sehr bekannten Serie als Kulisse. Na wer das wohl weiß??

impressions

05/07/09 – Sonntag, 16:30 pt – 24 °C – Jericho Beach – Ich stehe am Strand, angestrahlt von der Sonne und schaue in die Ferne. Vor mir die gewaltige Gebirgskette von British Columbia und unten am Fuss der Norden von Vancouver. Zwischen uns liegt der Pazifik. Auf dem Meer liegen eng beieinander Frachtschiffe, die darauf warten in den Hafen einzufahren, kleine und große Segelschiffe, Kajaks, Windsurfer und Motorboote.

Ich schaue etwas nach rechts und sehe den Stanley Park, ein langezogener grüner Fleck im Meer,  gefolgt von Westend/Downtown, wo endlos viele Wolkenkratzer dicht nebeneinander gemeinsam empor stechen und  dieses überwältigende Panoramabild vervollständigen.

Hinter mir ist der Jericho Park. Auf den Wegen brausen Fussgänger, Jogger, Radfahrer und Inline-Skater aneinander vorbei. Auf den Wiesen tummeln sich scharenweise die Familien und Cliquen. Sie sind mit Tischen, Stühlen, Pavillions und Grill angereist. Es wird gegessen, gesungen und gelacht. Dort wird gebowlt, nebenan Frisby gespielt, daneben jongliert ein Pärchen, dahinter spielt eine Truppe Volleyball und das Ganze wird durch ein rhytmisches Trommeln von 4 Kanadiern musikalisch untermalen.

Und ich, ich stehe hier, mittendrin in diesem ganzen Geschehen, nicht begreifend, dass das jetzt meine Welt sein wird, freuend dass das mein nächstes Jahr sein wird, wissend, dass das vorbei sein wird und traurig, dass IHR das nicht sehen und erleben könnt, sondern nur in euren Köpfen einen Ort erschaffen habt, wie ich ihn euch beschrieben.

Egal wo ich hinschaue, es ist einfach überwältigend. Sei es die Aussicht die mich fasziniert oder die gute Laune und freundliche Art der Kanadier.

Meine Unterkunft

Heute bin ich in meine Unterkunft eingezogen. Hier werde ich die nächsten 6 Monate wohnen.
Ich bin richtig happy, denn das Haus ist ziemlich cool. Mein Zimmer hat alles was man braucht, das Haus ist sehr sauber gehalten und es ist eine ruhige, etwas gehobene, Wohngegend.
Die Eigentümerin ist eine alleinlebende Business-Frau und nebenan wohnt eine Japanerin, sie ist aber kaum da.
Aber schaut Euch die Fotos an, sie sprechen von selbst.

Mein Haus

Mein Haus


Mein Zimmer

Mein Zimmer


die Küche

die Küche


Wohnzimmer mit Blick aufs Meer

Wohnzimmer mit Blick aufs Meer


Blick von der Dachterasse

Blick von der Dachterasse


Blick von der Dachterasse auf Downtown

Blick von der Dachterasse auf Downtown

Endlich angekommen in Vancouver

Hallo meine Lieben,
die letzten Tage waren ja noch mal ganz schön nervenauftreibend. Und nach den ganzen Hürden auf dem Weg, bin ich am Ende gut angekommen. Ich habe mein Visum ruckzuck erhalten. Man wollte keine Geld von mir sehen oder dergleichen. Am Flughafen habe ich dann eine ältere Dame kennern gelernt. Sie war super freundlich zu mir, hat mir geholfen und gleich einiges über Van erzählt. Überhaupt ist mir die Gastfreundlichkeit hier gleich aufgefallen.
Ich bin jetzt hier in meinem Hostel und hoffe in spätestens 3 Tagen eine Wohnung zu finden. Das Zimmer ist ziemlich klein (4 Pers.), die Betten sind okay, aber die Sani-Anlagen sind nicht so toll.
Heute ist Feiertag, hier ist richtig viel los, Parade, Feuerwerk heute nacht, und und und. Da werd ich mal ein bißchen zum Strand gehen und mir das Ganze mal anschauen.
Ich lasse von mir hören, ansonsten schreibt mir.
Eure Nadine bzw. Naddel

Auf und davon nach Kanada

Jetzt steht mir bald eine längere Reise bevor. Ich habe vor für ein Jahr nach Kanada zu gehen. Ich hatte das Glück noch eins der letzten Visa für 2009 zu ergattern.

Am 1. July um 10:00 Uhr geht mein Flieger mit Air Berlin von Berlin nach Düsseldorf und dann nach Vancouver. Dort möchte ich auch die ersten 6 Monate verbringen. Anschließend würde ich dann gerne 3 Monate in Whistler arbeiten und die letzten 3 Monate möchte ich mit einer Sightseeing Tour nach Ost-Kanada verbringen. Also Calgary, Winnipeg, Montreal, Toronto, Niagara-Fälle und vielleicht auch noch Halifax und New York.

Aber mal schauen, dass ist natürlich alles ein Wunschdenken und man weiss jetzt noch nicht wie sich alles entwickelt. Werde ich einen Job finden?? Und dann natürlich auch gut verdienen um mir das Reisen zu finanzieren??

Momentan bin ich damit beschäftigt hier einige Versicherungen still zu legen und noch diverse kleine Dinge zu organisieren. Meinen Flug habe ich schon gebucht, meine Reiseversicherung ist auch abgeschlossen. Im Juni werde ich dann versuchen ein Zimmer bei einer Familie oder in einer WG zu finden. Einen Job suche ich mir dann vor Ort, ich werde lediglich vorher Bewerbungsmappen in Englisch erstellen. Ansonsten müssen gar nicht so viele Vorbereitungen getroffen werden. Ich hab natürlich das Glück, dass mein Freund über das Jahr die Wohnung hüten wird und ich nicht noch meine Wohnung auflösen müßte oder dergleichen.

Auch wenn viele Leute skeptisch sind, ich für meinen Teil bin total glücklich mit meiner Entscheidung. Ich sehe das als eine Herausforderung für mich und natürlich auch als Weiterbildung was meine Zukunft betrifft. Wir werden gespannt sein wie sich alles entwickelt.

Bis dahin viel Spaß.

Südkorea

Es war zwar nicht geplannt und es ist schon gar nicht von Urlaub zu reden, trotzdem möchte ich kurz erwähnen, dass der Robie im September für 2 Tage in Südkorea war. Rein dienstlich. Nokia schickte ihn dorthin um die südkoreanischen Mitarbeiter einzuweisen. (War doch so Robie oder??)

Mit Sightseeing war da nicht viel.

Norwegen Fazit

Ich bin froh, dass wir unsere Lebensmittel in Deutschland gekauft haben, denn es ist ganz schön teuer in Norwegen. Du kannst da ganz schön Geld lassen. An Alkohol brauchst du da gar nicht denken. Kannste nicht bezahlen.

Auf jeden Fall, Norwegen ist ein muss auf der Reiseliste. Auch wir werden irgendwann wieder hinfahren, dann aber mit Wohnwagen. Norwegen ist so weitläufig, dass sich eine Hütte nicht lohnt und es gibt soviel zu sehen, was man von der Hütte aus gar nicht erreichen kann.

Norwegen

Also wenn ich unseren Urlaub in Norwegen mit 3 Worten beschreiben müsste, würde ich sagen:

NATUR     RUHE     ENTSPANNUNG

In unsere Hütte gab es kein TV, kein Radio, nur uns, den Kamin und die Romekarten. Wir sind aufgestanden, wenn uns danach war (Hunger) und ins Bett gegangen wann uns danach war.

Das soll aber nicht heißen, dass wir nichts unternommen haben. In Norwegen sagt die Keiner wo du hingehen kannst, wo die schöne Natur liegt. All das musst du selber entdecken und das haben wir auch gemacht und gefunden. Wir sind hoch in die Berge gefahren und haben dort einen wunderschönen Bergsee gefunden mit steinigem Ufer. Den Hovatn. Keine Menschenseele weit und breit. Doch einer war da, ein Deutscher :-)

Nächsten Tag sind wir dann noch weiter in die Berge gefahren und haben eine geniale Flusslandschaft vorgefunden. Wahnsinn. Absolut unberührte Natur. Fantastisch.

Norwegen Fähre

Eine Fähre zu buchen ist gar nicht so einfach. Vor allem wenn es preiswert sein soll.

Hier ist eine Seite die ich echt empfehlen kann. Eine tolle Übersicht über alle Fähranbieter: http://www.reuber-norwegen.de/Fylker/NorwegenInfoAnreiseFaehreUebersicht.html

Ich habe für mich selber alle möglichen Abfahrten aufgeschrieben, die zu fahrenden KM hin und dann bis zur Hütte in Spritkosten umgerechnet und so die für mich beste (preiswerte) Fähre gefunden.

Wir haben dann die Schnellfähre von Masterferries genommen. In 2 Stunden waren wir in Kristiansand. Die Hinfahrt war teuer, die Rückfahrt ziemlich günstig. Man sollte schnell bei der Buchung sein. Denn wenn die Fähre reingestellt wird, ist sie am Anfang günstig, da ein großes Platzangebot vorhanden ist. Und umso voller die Fähre wird, umso höher steigt der Preis.