Whistler

Dieses Wochenende stand eines der angesagtesten Skigebiete der Welt auf unserer ToDo-Liste – WHISTLER.

Doch bevor wir uns auf den Weg machten, haben wir erstmal ein gemeinsames Frühstück zu uns genommen und unser Auto mit Verpflegung bereichert. Dann hieß es endlich: „Whistler wir kommen!“

Unsere Unterkunft war eine 5 Sterne Lodge. Super Komfort. Danke hier an unseren Travel Agent Yvonne. Den Abend haben wir mit 2 wesentlichen Dingen verbracht: Essen und Trinken. Wir haben aber nicht einfach nur getrunken, nein wir haben sämtliche Spiele gespielt, die wir kannten. Später sind wir noch in einen Club gegangen und haben das Tanzbein geschwungen. Da in Whistler alle Clubs um 02:00 Uhr schließen, waren wir gezwungen zur Lodge zurück zu gehen und da der Hunger sich auch langsam zu Wort meldete, haben wir nochmal einen kleinen Mitternachtssnack zu uns genommen.

Den Sonntag haben wir mit einem schönen Bad im Außenwhirlpool begonnen. Nach dem Frühstück stand dann Whistler Natur auf dem Programm. Wir sind in den Bergen, am Fluss entlang und zu Seen spaziert. Und der Tag war auch schon wieder um. Den Abschluß dieses super Wochenendes machte der Besuch in der Spaghetti Factory. Ach wie köstlich.

Eins steht fest, zur Skisaison komme ich zurück!

Thanksgiving – Danke fürs lange Wochenende

Am Montag, den 12. Oktober, war Thanksgiving in Canada. Und ich hatte das Glück und musste nicht arbeiten, sondern habe den freien Tag sogar bezahlt bekommen. Yeah!!!

Jedenfalls hatte ich 3 Tage um zu entspannen und auszuschlafen, denn das war mir seit einer Weile nicht vergönnt. So begann ich meinen Samstag auch sehr relaxt und spät. Eigentlich hatte ich vor, zum Tanzunterricht zu gehen, um die Moves zum Michael Jackson Song Thriller zu lernen. Ich war auch da, doch da die Sonne so schön schien und meine Freundin noch kein Frühstück hatte, beschloßen wir nach 15min. abzubrechen und im Park, in der Sonne, zu relaxen und einen Snack zu uns zu nehmen. Großartig Spannendes passierte an diesem Tag dann nicht mehr. Nur nen bißchen Shoppen (ich fand aber nichts) und Japanese all you can eat.

Den Sonntag startete ich mit einer ausgedehnten Fahrrad Tour, um mein schlechtes Gewissen vom Vortag zu bereinigen. Abends traffen wir uns dann zum Go-Kart fahren. Das war nen Spaß. Waren zwar nur 6min., aber die hatten es in sich. Und inzwischen kennt ihr mich ja gut genug. Der Abend endete in einer Bar. Doch mit dem Wissen Montag „früh“ aufstehen zu müssen, bin ich um 01:30 nach Hause gegangen.

Denn am Montag traffen wir uns zum Multi-Kulti-Brunch. Jeder sollte was mitbringen, was typisch für sein Land ist. Und nein, ich habe weder Bratwurst noch Sauerkraut noch Schnitzel noch Klöße mitgebracht. Ich habe einen Butteraufstrich mit Tomatenmark und Knoblauch gemacht und dazu frisch gebackenes Brot.

Nach dem genüßlichen Frühstück wurden wir richtig aktiv. Inline Skating und Fussball waren angesagt. Das taten wir den ganzen Nachmittag. Am Abend gingen wir dann noch zu einer Freundin und hingen im hauseigenen Club rum, spielten Billard und schauten TV.

Das war es auch schon, vielleicht nicht ganz so spektakulär und auch kein traditionelles Thanksgiving ala Canada, aber es war unsere Art und Weise uns gegenseitig für die tolle Zeit zu danken. Happy Thanksgiving!!!

Ich als Extra im A-Team Movie

Tja, wo fange ich denn am Besten an? Es gibt soviel zu erzählen. Am Besten am Anfang, das macht man für gewöhnlich. Also, alles begann am letzten Freitag. Ich saß im Äthiopien Restaurant mit ein paar Freunden und bekam einen Anruf von der Agentur eines Freundes, ob ich nicht am Wochenende als Komparse (Extra) tätig sein kann. Meine Antwort: „JA!“

Samstag früh um 7:00 Uhr war call time im Convention Centre von Vancouver. Welches übrigens seit ca. 1 Monat geöffnet ist und jetzt schon für die nächsten Jahre ausgebucht ist. Die Architektur ist der Wahnsinn. Sehr schick und super Lage direkt am Wasser.

Es waren schätzungsweise 150 Komparsen da und alle mussten erstmal einchecken. Anschließend ging es ans Outfit. Jeder bringt seine eigenen Sachen mit, diese werden aber von der Crew abgenickt bzw. verändert. Ich sollte als Traveler kommen, demnach ganz normale Klamotten. Und zum Schluß wurden wir noch von Hairstylisten gestylt.

Zum Movie. Es handelt sich um einen Kinofilm zur TV Serie A-Team. Von den Schauspielern habe ich „nur“ 2 erkannt. Bradley Cooper und Jessica Biel. Bradley Cooper ist bekannt aus „Die Hochzeits-Crasher“ oder „Der Ja-Sager“. Und Jessica Biel ist einmal als Mary in „Eine himmlische Familie“ und als (Ex)Freundin von Justin Timberlake bekannt. Und was soll ich euch sagen, verdammt sind die beiden hübsch. Mehrmals hatte ich das Glück neben den beiden zu stehen. Leider war es untersagt Fotos zu machen oder nach Autogrammen zu fragen. Leuchtet auch ein.

Das drehen hat einen riesigen Spaß gemacht, vor allem die „Action-Szenen“.  Zu sehen wie ein Team am Set arbeitet,wie viele arbeiten und an was alles gedacht werden muss hat mich beeindruckt. Am Ende haben wir pro Tag 15h gedreht und ich bin alles andere als erholt aus dem Wochenende gekommen. Aber Schwamm drüber, so lebt man nun mal als Star. ;-)

Mehr als einmal bin ich vor die Kamera oder neben einem Hauptdarsteller gelaufen. Dann wollen wir mal hoffen, dass man mich am Ende auch sieht. Premiere ist 11. Juni 2010.

Ein Sonntag wie er sein sollte

Nach unserem Spieltag entschieden wir uns für einen ruhigen Sonntag. Also starteten wir den Tag mit Mittag in Chinatown. Dim Sum sollte es sein. Dim Sum steht für Leckerbissen und es handelt sich um kleine Gerichte, die meistens gedämpft oder frittiert sind.

Nach dem Essen sollte nun die Entspannung folgen und wo könne man das nicht besser als am Strand. Wir machten uns also auf zum English Bay. Gammeln in der Sonne und ein Eis als Nachtisch waren angesagt.

Am Abend haben wir dann noch Roy verabschiedet, der jetzt bis März in Singapur arbeitet. Auch wenn er das hier nicht lesen kann. Tausend Dank für das Jahresticket. Ich muss dieses Jahr kein Bus- oder Bahnticket mehr kaufen. Das sind so um die 300$ die ich spare. Danke!

Spiel ab!!!

Mit dem Wissen, dass der Sommer vorbei ist und jedes sonnige Wochenende das Letzte sein könnte, organisierten Yvonne und ich einen „Spieltag“. Wir traffen uns am Samstag vor 1 Woche im Jericho Park und spielten Fussball, Baseball und ein bißchen Touch-Rugby. Und zwischendurch wurde ordentlich gefuttert.

Da es ziemlich windig war, merkte Niemand, wie die Sonne knallte und viele gingen mit einem Sonnenbrand nach Hause. Nächsten Morgen erwachten einige dann mit der nächsten Überraschung: Muskelkater.

Den Abend sind wir dann noch sehr lecker Thai im „Sala Thai“ essen gegangen und anschließend haben wir den Abend in der „Space Lounge“ ausklingen lassen.

Whitecaps

Der Fussballverein von Vancouver, der sind die Whitecaps. Sehr beliebt und sehr bekannt in Vancouver, British Columbia und ein bißchen Kanada. Jedenfalls hatte Yvonne Freikarten bekommen und so sind wir zu dem Spiel Whitecaps gegen Carolina Railhawks (USA) gegangen.

Kurze Geschichte vorne weg. Ich stieg in den Bus und fragte den Busfahrer, ob dies der Bus zum Stadion sei. Er sagte: „Ja, kannste nicht verfehlen.“ 7 Minuten später meinte er zu mir: „Du musst hier aussteigen.“ Ich fragte ihn, wo denn das Stadion sei? Ja es war nicht ein Stadion wie man es in Deutschland erwartet. Es war ein Stadion, wie man es in Bernau erwartet. Ganz genau 5.000 Besucher passen rein. Fussball ist hier eben noch nicht ganz so populär wie in Europa.

Natürlich haben unsere Whitecaps gewonnen. 1:0

Locarno Beach und Moxie’s

Ich weiss gar nicht, ob ich überhaupt erwähnt hatte, dass Annes Schwester in Hamburg lebt und zu Besuch war. Jedenfalls hatte sie vorletzten Sonntag ihren letzten Tag im wunderschönen Vancouver.

Wir nutzten das sonnige, aber frische Wetter, um an den Locarno Beach zu gehen. Der liegt gleich neben dem Jericho Beach. Also bei mir um die Ecke.

Nachmittag stieg sie dann in ihr Flugzeug und wir begossen das Ganze im Moxie’s.

Vielmehr ist an diesem Wochende gar nicht passiert. Samstag war ich arbeiten und danach machten wir einen ruhigen Abend bei Yvonne, da wir vom Pub Crawl II noch müde waren.

Pub Crawl II

Eigentlich ist es ja nichts besonderes, da das ja nicht erst mein zweiter Pubbesuch ist. Jedoch wird es immer als MeetUp groß an die Glocke gehängt und ich nutze diese Chance um einen Titel zu haben und euch einige Bilder zu präsentieren.

Diesmal hatten wir vor, mehrere Pubs an der Granville Street ab zu klappern. Granville St ist die Strasse in der Nachtszene – Restaurants, Pubs und Clubs nebeneinander. Im zewiten Pub entschieden wir uns dann schon, den Pub Crawl ab zu brechen und als nächstes in einen Club zu gehen und dort verbrachten wir dann auch den Rest des Abends bzw. der Nacht. Ordentlich abfeiern war angesagt und danach haben wir noch einen späten Mitternachtssnack zu uns genommen.

Ich möchte noch erwähnen, als wir aus dem Club kamen war es kalt und regnete. Ich denke mal hier habe ich mir meinen bösen Virus geholt. Das ist jetzt schon 10 Tage her und ich bin immer noch nicht fit. Habe inzwischen schon 3 Freunde angesteckt. Gern geschehen. :-)

Kajak Trip

Der Sommer neigt sich dem Ende zu. Und wenn ich mir den Wetterbericht für die nächsten 2 Wochen anschaue, dann auch ziemlich radikal. Und so heisst es, jeden sonnigen Tag so gut wie möglich nutzen. Das haben wir auch den vorletzten Sonntag gemacht. Wir sind wiedermal nach Deep Cove gefahren und haben uns diesmal für 2h Kajaks ausgeliehen.

Manchmal war es richtig, aber auch richtig schaukelig im Kajak. Immer dann, wenn ein Motorboot an einem vorbei rauschte. Ich hatte am Anfang zeitweise bange, dass ich auf die Hinweise im Falle eines Umkippens zurück greifen muss. Ist aber am Ende alles gut gegangen. Am meisten hat mir das „Wellenreiten“ spaß gemacht. Also richtig schnell rudern und mit einer Welle mitreiten. Man geht man da ab. Juhu, wahnsinn.

Die 2h Stunden vergingen wie im Fluge und die Aussicht war mal wieder awesome. Aber das war ja auch nicht anders zu erwarten, denn es handelt sich hier ja um Deep Cove.

Die Kajaktour endete in einer heißen Wasserschlacht. Da wir nun nicht unbedingt an Wechselsachen gedacht hatten, waren wir dann mehr oder weniger gezwungen uns faul in die Sonne zu setzten, etwas zu essen und zu relaxen.

Danke für eure lieben Glückwünsche.

Hallo meine Lieben, ich möchte mich auf diesem Wege nochmal ganz herzlich für eure lieben Glückwünsche bedanken.

Es ist wirklich schade, dass es mit Skype heute nicht funktioniert hat, da ich arbeiten war. Aber der Versuch alleine zählt schon. Auch hat mich heute ein Postbote angerufen und gefragt, wohin er mit den Blumen soll. Danke mein Schatz.

Zur Info an alle, mir geht es schon einigermaßen besser. Nachdem ich nun Schüttelfrost, Fieber und Kopfschmerzen hinter mir habe, habe ich nur noch meinen Husten und den Schnupfen an der Backe. Trotz all dem konnte ich heute ein bißchen feiern. Ich lud meine engsten Freunde zum Griechen ein.

Nochmal lieben Dank und einen schönen Gruß an euch alle.